Restaurant Stéphane Décotterd in Glion

300 Meter ob Montreux thront die Ecole Hôtelière. Hier werden die Hotelliers der Zukunft ausgebildet. Im Erdgeschoss kocht Stéphane Décotterd seit 2021 zwei verschiedene Konzepte: das lockere Le Bistro de Décotterd und das Fine Dining-Restaurant, das stolz den Namen des Patrons trägt. Direkt am Eingang begrüsst uns Stéphans Ehefrau Stéphanie. Die Beiden haben sich im legendären Le Pont de Brent kennengelernt wo sie zusammen unter dem 3-Sterne-Chef Gérard Rabaey gearbeitet haben. Rabaey übergab nach seinem Ruhestand das Lokal an Décotterds, welches die Beiden über zehn Jahre erfolgreich auf 2 Sterne und 18-Gault-Millau-Punkte-Niveau weiterführten.

Während der Pandemie wurde der heute 49-jährige Décotterd von der Ecole Hôtelière für ein Beratungsmandat für deren neues Restaurant beauftragt. Nach mehreren Beratungsworkshops stand auf einmal die Frage im Raum, weshalb er nicht selber der neue Küchenchef werden will, um das neue Konzept umzusetzen. Nach langem abwägen – an der alten Wirkungsstätte hängte viel Herzblut – haben sich Décotterds entschieden, dieses neue, einmalige Abenteuer zu wagen.

Auf dem Weg durchs Restaurant schweift unser Blick immer wieder zu den grossen Fensterfronten, die einen atemberaubenden Blick auf den Genfersee offenbaren. Es ist definitiv eine der schönsten Restaurant-Aussichten die wir jemals geniessen durften. Mystisch wird es immer dann, wenn die Sonne in der Ferne durch die dunkle Wolkendecke drückt und die Lichtstrahlen sanft den See berühren.

Die Stimmung hier oben ist voller Energie. Auch das internationale Klientel, das Bisto und die Bar sorgen für eine kosmopolitische Atmosphäre. In der gemütlichen Bar starten wir auch in den Abend und geniessen den Apéro bevor es an unseren Platz geht. Die edel eingedeckten Tische sind alle so angeordnet, dass kein Gast auf das phänomenale Panorama verzichten muss.

Décotterd setzt seit bald 10 Jahren fast ausschliesslich auf Schweizer Produkte. Das manifestiert sich gleich bei den drei Snacks (8/10) mit denen wir in den Abend starten. Die Zutaten stammen aus der Region und sie offenbaren allesamt ein breites Geschmacksbild. Das Highlight ist ein grüner Sponge der mit einer himmlischen Champignon-Mousse bedeckt ist. Ein Glas Champagner, knusprige und geschmacksvolle Häppchen sowie dieser einmalige Blick über den Genfersee – was will man mehr!

Anschliessend wandert ein Brioche-Kranz mit Wallnuss, zu dem auch ein Schweizer Walnuss-Öl zum dippen serviert wird, auf den Tisch. Auch zweierlei Brote werden täglich gebacken und die Scheiben von grossen Laiben geschnitten. Dazu gibt es eine leicht gesalzene Butter. Das schmeckt alles ausgezeichnet und ist stilvoll arrangiert.

Ein Amuse Bouche wird leider nicht serviert und somit geht es direkt ins Menü wo es zum Auftakt ein Tartlette (10/10), gefüllt mit kalten Bohnen (perfekt zubereitet und mit viel Eigengeschmack), sowie Holunder, Kaviar und Pfirsich gibt. Wir sind ab dem ersten Bissen extrem begeistert. Das schmeckt frisch, trotzdem intensiv und so ganz anders, als vieles, dass wir bis jetzt gegessen haben. Ein hervorragendes Gericht, dass begeistert!

Anschliessend folgt der Fisch aus dem Genfersee (9/10) der leicht gegart unter einer knusprigen Panade mit Tannenknospen liegt. Dazu kombiniert Chef Décotterd Muscheln aus dem Zürichsee und verschiedene Kräuter. Auch hier sorgt das Ergebnis für frische und Glücksehligkeit. Nach einer etwas gar langen Wartezeit folgen Flusskrebse (9/10) aus dem Lac de Joux, dem grössten See im Juragebirge. Die ausgelösten Krebse liegen, mit hausgemachten Pasta, in einem Sud der an eine südfranzösische Bouillabaisse erinnert, geschmacklich aber tief in der Schweiz verwurzelt ist. Auch bei diesem Gericht wird der letzte Tropfen mit dem Brot aufgetunkt.

Auch das nächste Gericht hat viel Power. In der Tellermittel liegen gefüllte Morcheln (9/10) mit dem Thema „Capuns“. Wir ziehen den Löffel durch und schmecken neben dem edlen Pilz Minze, Mangold und Käse. Das schmeckt intensiv und frisch zugleich – wiederum extrem beeindruckend!

Der Hauptgang ist ein handwerkliches Meisterstück. Serviert wird ein Stück Lamm (10/10) aus den Walliser Alpen. Dabei kombiniert Décotterd zwei Zubereitungsarten. Auf der einen Seite das perfekt gegarte Filet, auf der anderen eine Kombination aus Fillet, Leber und Flankenfleisch. Alles wird zusammen gepresst, gegart und dann gebraten. Der Geschmack und die Konsistenz sind ein Traum. Anders als wir es erwartet hätten, giesst man hier keine dunkle, tiefe Sauce an sondern eine herbales Elixiert mit verschiedenen Kräutern und einer harmonischen Zitrus-Säure. Absolut fantastisch!

Beim Käse haben Gäste die Wahl zwischen einer Selektion vom Wagen oder einem Käse-Gang. Wir entscheiden uns für Letzteres und erhalten ein Carpaccio aus Bergkäse vom Col de Jaman und einer speziellen Radieschen-Sorte sowie ertwas frischen Koriander. Danach kredenzt man uns noch zwei Desserts. Zuerst ein warmes Rhabarber-Tartelette (8/10) danach wunderbare Erdbeeren (7/10) mit einem Granité ein. Beide Desserts passen perfekt zur Saison , können das bisherige Spitzenniveau aber nicht ganz halten.

Zum ersten Dessert werden noch drei süsse Snacks (9/10) serviert (inklusive wundervollem Carac!) und zum feinen Espresso gibt es noch zwei wundervolle Friandises (8/10).

Fazit: Nach vier Stunden sitzen wir da und sind vom gerade erlebten sprachlos. Zu Beginn ist da die phänomenale Aussicht, die zu den schönsten zählt, die wir jemals in einem Restaurant geniessen durften. Anschliessend servierte man uns ein Menü, dass von Beginn weg extrem begeistert und einige Geschmacksbilder auf den Teller zauber, die für uns ganz neu waren. Die Leidenschaft der Brigade und die Qualität der Rrodukte ist bei jedem Gericht spürbar. Der Fokus der Schweizer Küche wird hier perfekt umgesetzt, nämlich so, dass man keine Sekunde das Gefühl hat, dass man die Herkunft über den Geschmack stellt. Auch Handwerklich war alles extrem präzise. Abschliessend sei auch der grossartige Service erwähnt, der seinen Teil zu diesem tollen Abend beitrug. Mit den beiden Besuchen in der Le Pont de Brent war dies das dritte Menü bei Stéphane Décotterd und mit Abstand das Beste. Wieso der Guide Michelin, anders als an der vorherigen Wirkungsstätte, hier keine 2 Sterne vergibt, erschliesst sich uns überhaupt nicht – besonders weil einige Gerichte locker in der 3-Sterne-Liga mitspielen. Wir kommen sehr gerne wieder!

Speisekarte: Das volle Menü in 9 Gängen (inkl. Käsewagen respektive Käsegang) kostet 315 Franken. Ohne Käsegang kostet das Menü 285.- und mit einem Zwischengang weniger 240 Franken. À la carte Vorspeisen kosen zwischen 60 und 95 Franken. Hauptgänge ca. 95 Franken. Zum Teilen gibt es ein Wagyu-Beef aus dem Jura (315.-) oder eine Dry Aged Ente aus dem Appenzell (195.-).

Wein: Die Weinkarte ist gut bestückt. Gerne bietet man auch eine Weinbegleitung an. Auch hier setzt man konsequent auf Schweizer Erzeugnisse:

Schlossgut Bachtobel – Müller Thurgau – 2023 – Weinfelden
Besson-Strasse – Räuschling „Vom Rheinfall“
Domaine d’Esiza – Rousanne – 2022
Comaine de Chambleau – Pinot Noir „Charlotte“ – 2022
Hubervini – Rosso del Ticino „Costera Riserva“ – 2022
Valentina Andrei – Assembalge „Oxydatif“
Hansruedi Adank – Méthode Traditinelle Brut

Wertung: Gourmör / Michelin / Gault&Millau

Sonderauszeichnung: Top-Service, hier kann man die Seele so richtig baumeln lassen / Auszeichnung für eine tolle Weinbegleitung

(Besucht im Juni 2025)

Guide Michelin Schweiz 2025

Neuer Rekord! Die Schweiz zähl 145 Sternerestaurants. Davon sind 27 Adressen mit 2 Sternen ausgezeichnet und vier Restaurants haben 3 Sterne. Nachdem es im letzten Jahr nur sechs neue 1-Sterne-Restaurants gab, sind es heuer ganze 18 neue Auszeichnungen.

Leider gab es auch 10 Streichungen. Neben Schliessungen und Konzeptänderungen gibt es auch grosse Überraschungen. Dazu zählt sicher Rico Zandonellas Restaurant RICO’S in Küsnacht, das erst vor zwei Jahren den 2. Stern verloren hat. Ebenfalls überrascht die Streichung des Sterns bei Martin Göschels gleichnamigen Restaurant in Gstaad im The Alpina Gstaad. Übrigens, sowohl das RICO’S als auch das Martin Göschel haben erst vor zwei Wochen ihre 18 Punkte im Gault-Millau bestätigt.

Pech hatte der Guide Michelin mit der Auszeichnung für das Artis by Tristan Brandt in Arosa – das Restaurant ist bereits wieder geschlossen ist. Im Gegenzug zeichnet der Guide zwei Adressen aus, welcher der Gault-Millau gar nicht auf dem Schirm hatte: Das Le Trianon in Mont Pèlerin und das Felix Lo Basso Restaurant in Lugano.

Update 21.10.2025: Der Guide hat den Fehler mit dem geschlossenen Artis by Tristan Brandt bemerkt und das Restaurant, und damit auch den Stern, bereits wieder aus der Selektion gestrichen.

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Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer
Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl – Peter Knogl
Crissier VD – Restaurant de l’Hotel de Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada 

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Andermatt UR – The Japanese Restaurant – D. Sato & F. Toffolon
Andermatt UR – IGNIV by Andreas Caminada – Valentin Sträuli neu
Arosa GR – La Brezza – Marco Campanella
Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella
Ascona TI – Ecco – Reto Brändli neu
Bad Ragaz SG – IGNIV by Andreas Caminada – Joël Ellenberger
Basel BS – roots – Pascal Steffen
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits
Freidorf TG – Mammertsberg – Silvio Germann
Genf GE – L’Atelier Robuchon – Olivier Jean
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic – Anne-Sophie Pic
Lausanne VD – La Table de Lausanne Palace – Franck Pelux
Le Noirmont JU – Maison Wenger – Jérémy Desbraux
Lenzbrug AG – Skin’s – the restaurant – Kevin Romes
Luzern LU – Colonnade – Gilad Peled
Rougemont VD – La Table du Valrose – Benoît Carcenat (Chefwechsel)
Sankt Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier & Richard Schmidtkonz
Sankt Moritz GR – Da Vittorio – Familie Cerea
Sankt Moritz GR – Ecco St. Moritz – Reto Brändli
Savièse VS – Gilles Varone – Gilles Varone neu
Schwyz SZ – Magdalena – Dominik Hartmann
Vals GR – 7132 Silver – Marcel Koolen
Vitznau LU – focus ATELIER – Patrick Mahler
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – IGNIV Zürich by Andreas Caminada – Daniel Zeindlhofer
Zürich ZH – The Counter – Mitja Birlo
Zürich ZH – The Restaurant – Heiko Nieder
Zürich ZH – Widder Restaurant – Stefan Heilemann

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Adelboden BE – Alpenblick – Stuba
Andermatt UR – GÜTSCH by Markus Neff
Andermatt UR – The Japanese by The Chedi at Gütsch
Arosa GR – Artis by Tristan Brandt neu
Ascona TI – Locanda Barbarossa
Aubonne VD – Njørden
Bad Ragaz SG – Verve by Sven
Balgach SG – Bad Balgach By Schützelhofer
Ballaigues VD – Le Croix d’Or neu
Basel BS – Ackermannshof
Basel BS – Restaurant LA neu
Bellinzona TI – Locanda Orico
Bern BE – Steinhalle
Bern BE – Wein & Sein
Bern BE – ZOE
Biel BE – Du Bourg neu
Brail GR – Vivanda
Brent VD – Le Pont de Brent neu
Broc FR – Les Montagnards – Le Sommet
Brunnen LU – Birdy’s by Achtien – The Nest
Bubendorf BL – Le Murenberg
Bubikon ZH – Apriori (Löwe)
Burgdorf BE – Zur Gedult
Castel San Pietro TI – Osteria dell’Enoteca
Cerniat FR – La Pinte des Mossettes
Cham ZG – The Dining Room
Champex-Lac VS – Au 1465
Cheseaux-Noréaz VD – Table de Mary
Crans-Montana VS – LeMontBlanc
Crans-Montana VS – L’OURS
Dallenwil NW – Gasthaus zum Kreuz – Bijou
Dallenwil NW – Gasthaus zum Kreuz – Stübli
Davos GR – Apollo neu
Flüh SO – Wirtshaus Zur Säge
Fribourg FR – Des Trois Tours
Fribourg FR – Le Pérolles
Fürstenau GR – OZ
Gais AR – Truube
Gattikon ZH – Sihlhalden
Genf GE – Arakel
Genf GE – L’Aparté
Genf GE – La Micheline
Genf GE – Bayview by Michel Roth
Genf GE – F. P. Journe – Le Restaurant
Genf GE – Il Lago
Genf GE – Tsé Fung
Genf GE – Le Chat Botté
Genf GE – Tosca
Grindelwald BE – 1910 Gourmet by Hausers
Grindelwald – Fiescherblick neu
Gstaad BE – Martin Göschel
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère
Interlaken BE – Radius by Stefan Beer
Kriens LU – Sonnenberg le soir neu
Künten-Sulz AG – Fahr
Küsnacht ZH – RICO’S
La Punt-Chamues-ch GR – LA CHAVALLERA
Lausanne VD – Le Berceau des Sens
Lenzburg AG – Romsarin neu
Lenzerheide GR – La Riva
Ligerz BE – Aux Trois Amis
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau
Losone TI – Osteria dell’Enoteca
Lugano TI – Felix Lo Basso Restaurant neu
Lugano TI – I Due Sud
Lugano TI – META
Lugano TI – THE VIEW
Luzern LU – de MATOS neu
Luzern LU – Lucide
Luzern LU – Maihöfli by Uniquisine
Luzern LU – Minamo neu
Mels SG – Nidbergstube (Schlüssel)
Menzingen ZG – Gasthaus Löwen
Mont Pèlerin VD – Le Trianon neu
Montreux VD – Stéphane Décotterd
Nänikon ZH – Zum Löwen
Neuchâtel NE – La Dispensa
Oberwil BL – Schlüssel (Neues Konzept mit Tanja Grandits)
Ollon VD – Hôtel de Ville
Olten SO – Verena neu
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf
Riedholz SO – Le feu – Attisholz
Rigi Kaltbad LU – Regina Montium
Romoos LU – Wiesner Mysterion – Zauber
Sankt Gallen SG – Corso neu
Sankt Gallen SG – Jägerhof
Sankt Gallen SG – Soleil d’Or by David Geisser neu
Sankt Moritz GR – Cà d’Oro (geschlossen)
Sankt Moritz GR – Krone (geschlossen)
Sankt Moritz GR – Talvo neu
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux
Schaffhausen SH – Villa Sommerlust
Sion VS – Damien Germanier (geschlossen)
Sonzeboz BE – Du Cerf
Stansstaad NW – UniQuisine Atelier
Steffisburg BE – Cayenne – Panorama
Thônex GE –  Le Cigalon
Thun BE – Centric Dining neu
Trimbach SO – Traube
Troinex GE – La Chamière by Serge Labrosse
Vaduz (Liechtenstein) – Torkel
Verbier VS – La Table d’Adrien
Villarepos FR – Auberge de la Croix Blanche
Wangen bei Dübendorf ZH – Badstube – Sternen
Wengi bei Büren BE – Sonne
Wilderswil BE – Alpenblick
Wittenbach SG – Segreto
Yverdon-les-Bains VD – Restaurant GERBER WYSS
Zermatt VS – After Seven
Zermatt VS – Alpine Gourmet Prato Borni
Zermatt VS – Brasserie Uno
Zermatt VS – Capri
Zürich ZH – Eden Kitchen & Bar
Zürich ZH – elmira
Zürich ZH – EquiTable
Zürich ZH – KLE
Zürich ZH – Maison Manesse (geschlossen)
Zürich ZH – La Rôtisserie
Zürich ZH – Neue Taverne
Zürich ZH – ORSINI
Zürich ZH – Shin
Zürich ZH – Wirtschaft im FRANZ
Zürich ZH – Wöschi

Gault-Millau Schweiz 2026

Heute Mittag präsentierten Urs Heller und sein Team den neusten Gault-Millau. Dabei gab es für Chef Jérémy Desbraux von der Maison Wenger in Le Noirmont den Ritterschlag: „Koch des Jahres“.

Wie schon im letzten Jahr, hat die Redaktion stolze 880 Adressen ausgezeichnet – dabei sind 109 Restaurants erstmals aufgeführt – Rekord!

Wir gratulieren allen Chefs, Brigaden und Service-Teams.

Die Gault&Millau Punkte 2026

Hier die Auflistung aller Restaurants mit 17 – 19 Punkten. Die ausführliche Beschreibung und die Lokale mit 12 – 16 Punkte findet ihr im neuen Gault-Millau Schweiz 2026 und auf der Gault-Millau-Website.

Arosa GR – La Brezza (Tschuggen Grand Hotel) – Marco Campanella pfeil_gruen
Ascona TI – La Brezza – Marco Campanella
Basel BS – Cheval Blanc by Peter Knogl (Les Trois Rois) – Peter Knogl
Basel BS – Stucki – Tanja Grandits – Tanja Grandits / Marco Böhler
Crissier VD – Restaurant de L’Hotel De Ville – Franck Giovannini
Fürstenau GR – Schauenstein – Andreas Caminada / Marcel Skibba
Satigny GE – Domaine de Châteauvieux – Philippe Chevrier / Damien Coche
Zürich ZH – The Restaurant (The Dolder Grand)- Heiko Nieder

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Andermatt UR – The Japanese Restaurant – Dominik Sato & Fabio Toffolon
Ascona TI – Ecco – Reto Brändli
Ascona IT – Locanda Barbarossa (Castello del Sole) – Mattias Roock / Leo Ott
Bad Ragaz SG – Memories – Sven Wassmer
Basel BS – Roots – Pascal Steffen
Champfèr GR – Talvo by Dalsass – Kevin Fernandez
Crans-Montana VS – L’Ours – Franck Reynaud
Freidorf TG – Mammertsberg – Silvio Germann
Fribourg-Bourguillon FR – Des Trois Tours – Romain Paillereau
Genf GE – Bayview – Michel Roth
Genf GE – L’Aparté – Armel Bedouet pfeil_gruen
Glion VD – Restaurant Stéphane Décotterd – Stéphane Décotterd
Gstaad BE – Sommet (The Alpina Gstaad) – Martin Göschel
Küsnacht ZH – RICO’S – Rico Zandonella
Lausanne VD – Anne-Sophie Pic (Beau-Rivage Palace) – Anne-S. Pic
Le Noirmont JU – Maison Wenger  – Jérémy Desbraux
Rickenbach SZ – Magdalena – Dominik Hartmann
Rougemont VD – La Table du Valrose – Benoît Carcenat (Geschlossen)
St. Gallen SG – Einstein Gourmet – Sebastian Zier
St. Moritz GR  Da Vittorio (Carlton) – Enrico und Roberto Cerea
Vals GR – 7132 Silver – Marcel Koolen pfeil_gruen
Vitznau LU – focus – Patrick Mahler
Wigoltingen TG – Taverne zum Schäfli – Christian Kuchler
Zürich ZH – The Counter – Mitja Birlo
Zürich ZH – Widder Restaurant – Stefan Heilemann

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Adelboden BE – Alpenblick – Stuba – Björn Inniger
Andermatt UR – The Japanese at Gütsch– Dominik Sato & Fabio Toffolon pfeil_gruen
Bad Ragaz SG – Igniv – Joël Ellenberger
Basel BS – Im Ackermannshof – Flavio Fermi pfeil_gruen
Bern BE – Steinhalle – Markus Arnold 
Brail GR – Vivanda (In Lain Hotel Cadonau) – Dario Cadonau
Bramboden LU – Wiesner Mysterion – Stefan Wiesner
Le Brassus VD – La Table des Horlogers – Emmanuel Renaut pfeil_gruen
Broc FR – Le Sommet – Kaiichi Arimoto
Burgdorf BE – Zur Gedult – Lukas Kiener
Cerniat FR – La Pinte des Mossettes – Nicolas Darnauguilhem
Champex-Lac – Au 1465 – Mariano Buda
Cossonay VD – Fleur de Sel – Carlo Crisci
Dallenwil NW – Gourmet Stübli (Gasthaus zum Kreuz) – Dietmar Sawyere
Flüh SO – Säge – Patrick Zimmermann
Gais AR – Truube – Silvia Manser
Genf GE – La Micheline – Andrès Arocena pfeil_gruen
Genf GE – L’Atelier Robuchon – Olivier Jean
Hergiswil NW – Seerestaurant Belvédère – Fabian Inderbitzin
Interlaken BE – Radius by Stefan Beer – Stefan Beer
Künten-Sulz AG – Fahr – Manuel Steigmeier
Lausanne VD – La Table du Lausanne Palace – Franck Pelux
Lenzburg AG – Skin’s – the restaurant – Kevin Romes
Lenzerheide GR – La Riva – Dominique Schrotter
Lömmenschwil SG – Neue Blumenau – Bernadette Lisibach 
Lucens VD – La Table des Suter (Hôtel de la Gare) – Pierrick Lise
Luzern LU – Colonnade (Mandarin Oriental Palace) – Gilad Peled
Madulain GR – Chesa Stüva Colani – Paolo Casanova
Mels SG – Schlüssel (Nidbergstube) – Roger Kalberer
Monthey VS – Du Théâtre – Ilario Colombo Zefinetti
Oberwil BL – Schlüssel (Neues Konzept, Note Ausstehend)
La Punt-Chamues-ch GR – LA CHAVALLERA in der Krone Säumerei am Inn – James Baron pfeil_gruen
Rehetobel AR – Gasthaus Zum Gupf – Walter Klose
Riedholz SO – le feu ( Attisholz ) – Jörg Slaschek
Samnaun GR – La Miranda (Chasa Montana) – Bernd Fabian
Savièse VS – Gilles Varone – Gilles Varone
Schernelz BE – Aux Trois Amis – Marc Joshua Engel pfeil_gruen
Scheunenberg BE – Sonne – Kurt Mösching
Schnaus GR – Stiva Veglia – Tino Zimmermann pfeil_gruen
Sion VS – Restaurant Damien Germanier – Damien Germanier (Geschlossen)
Steffisburg BE – Panorama – Rolf Fuchs
St. Gallen SG – Jägerhof – Agron Lleshi
St. Moritz GR – Cà d’Oro – Leo Ott (Neues Konzept)
St. Moritz GR – Grand Restaurant (Suvretta House) – Fabrizio Zanetti
Thônex GE – Le Cigalon – Jean-Marc Bessire
Trimbach SO – Traube – Arno Sgier
Verbier VS – Chalet d’Adrien – Sebastiano Lombardi
Vevey VD – Emotions par Guy Ravet – Guy Ravet
Yverdon-Les-Bains VD – Gerber Wyss Restaurant – Grégory Wyss pfeil_gruen
Zermatt VS – After Seven – Florian Neubauer
Zermatt VS – Capri – Giuseppe Parisi
Zermatt VS – The Omnia (The Omnia) – André Kneubühler pfeil_gruen
Zürich ZH – Eden Kitchen & Bar – Marco Ortolani pfeil_gruen
Zürich ZH – EquiTable – Julian Marti
Zürich ZH – Igniv – Daniel Zeindlhofer
Zürich ZH – Mikuriya (The Dolder Grand) – Atsushi Hiraoka pfeil_gruen
Zürich ZH – Orsini (Mandarin Oriental) – Dario Moresco pfeil_gruen
Zürich ZH – Rosi – Markus Stöckle
Zürich ZH – La Rôtisserie – Stefan Jäckel
Zürich ZH – Sushi Shin – Kenichi Arimura